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Die australische Labour-Regierung unter Anthony Albanese hat im Bundeshaushalt 2026/27 umfassende Änderungen bei der Besteuerung von Immobilieninvestitionen, Kapitalgewinnen und sogenannten Discretionary Trusts angekündigt. Negative Gearing wird ab Juli 2027 nur noch bei Neubauten möglich sein, während Kapitalgewinne aus Immobilien, Aktien und Kryptowährungen mit mindestens 30 Prozent besteuert werden.
Ermessens-Trusts unterliegen ebenfalls einer Mindeststeuer von 30 Prozent. Ziel der Reformen ist es, Wohnkosten zu senken, das Steuersystem zu reformieren und die Mietpreise langfristig zu entlasten.
Finanzminister Jim Chalmers erklärte, dass die Modellrechnungen seines Ministeriums nur von „geringen Auswirkungen“ auf die Mieten ausgehen, wobei Immobilienpreise weiter steigen, jedoch langsamer – etwa 2 Prozent langsamer. Parallel dazu verweist die Regierung auf geplante Investitionen in den Wohnungsbau, um das Angebot zu erhöhen und zusätzlichen Druck vom Mietmarkt zu nehmen.
Chalmers betonte, dass der Rahmen darauf abzielt, künftige Steuersenkungen für Arbeitnehmer mit regulärem Gehalt zu finanzieren – im Gegensatz zu Personen mit passiven Einkünften aus Investitionen. Die Regierung erwartet höhere Staatseinnahmen und zusätzliche Impulse für den Wohnungsbau, die Mittel sollen später gezielt zur Entlastung von Lohnsteuerzahlern eingesetzt werden.
Negative Gearing wird eingeschränkt: Anleger können derzeit Verluste aus anderen steuerpflichtigen Einkünften abziehen und so ihre Gesamtsteuerlast senken, aber die Regelung wird ab dem 1. Juli 2027 für bestehende Immobilien eingefroren.
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