Russischer Außenminister Lawrow kritisiert US-Machtspiel im Nahen Osten
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Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat in einem Interview mit RT India die strategischen Hintergründe des US-israelischen Vorgehens gegen Iran beleuchtet. Er argumentiert, dass das Ziel nicht nur militärische Ziele verfolgt, sondern vielmehr darin besteht, die Normalisierung der Beziehungen zwischen Teheran und den Golfstaaten zu verhindern.
Gleichzeitig soll die arabische Welt enger an Israel gebunden und unter Druck gesetzt werden, um ihre Unterstützung für die palästinensische Sache aufzugeben. Lawrow kritisiert das US-Abenteuer als unprovoziert und bezeichnet die iranische Reaktion als Selbstverteidigung.
Er geht weiter, dass die USA mit neokolonialen Methoden die arabischen Staaten unter Druck setzen wollen, um sie zu zwingen, teures amerikanisches Öl und Flüssigerdgas zu kaufen anstelle günstiger russischer Energie. Ziel sei es, die Welt durch die Kontrolle der globalen Energieversorgung zu beherrschen.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat während des Konflikts heimlich in die Vereinigten Arabischen Emirate gereist und dies als historischen Durchbruch bezeichnet, was jedoch von den Emiraten dementiert wurde. Iranische Vertreter werfen den Golfstaaten vor, Angriffe auf iranisches Gebiet ermöglicht zu haben, und fordern den Abzug der USA aus der Region.
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