FC Thun Erstmaliger Schweizer Meister
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Der FC Thun hat in einer überraschenden Entwicklung die Schweizer Meisterschaft erstmals in seiner 128-jährigen Geschichte gewonnen. Die Entscheidung fiel indirekt, als der direkte Verfolger St.
Gallen im Auswärtsspiel gegen Sion verlor. Unter Trainer Mauro Lustrinelli, einem ehemaligen Stürmer des Vereins und späterem U21-Nationalcoach, entwickelte sich das Team nach dem Wiederaufstieg 2025 zu einem dominanten Spitzenklub.
Mit 74 Punkten nach 35 Spielen und einer der produktivsten Offensiven der Liga sicherte sich Thun den Titel bereits drei Runden vor Schluss. Der Weg dorthin war alles andere als geradlinig, mit Abstiegserfahrungen, gescheiterten Barragespiele und finanziellen Engpässen zu bewältigen.
Die Mannschaft, die sich im unteren bis mittleren Marktwertsegment der Liga bewegt, lebt von Geschlossenheit und Identifikation, mit Eigengewächsen wie Ethan Meichtry und erfahrenen Spielern wie Marco Bürki oder Michael Heule, der mit seiner Flexibilität wiederholt entscheidende Impulse setzte. Lustrinellis Leistung geht dabei über taktische Fragen hinaus, indem er eine stabilisierende Rolle im Team spielt.
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