Die Proteste gegen das iranische Mullah-Regime sind ein komplexes Phänomen, das von verschiedenen politischen Gruppen unterschiedlich wahrgenommen wird. Während Konservative und Rechte den Freiheitskampf des iranischen Volkes unterstützen, stellen sich die meisten Linken auf die Seite der Ayatollahs und des repressiven Systems.

Die GrĂĽnde fĂĽr diese Doppelmoral sind vielseitig und reichen von der Ablehnung der RĂĽckkehr zur Monarchie bis hin zur UnterstĂĽtzung der „antizionistischen“ Politik des Mullah-Regimes gegenĂĽber Israel. Es ist bemerkenswert, dass die Linke sich selbst als BefĂĽrwortin der Kampf gegen UnterdrĂĽckung schreibt, aber gleichzeitig das Mullah-Regime unterstĂĽtzt, das fĂĽr seine repressive und autoritäre Natur bekannt ist.

Dieser Widerspruch wird von einigen Kommentatoren wie Heinz Steiner als „Doppelmoral“ bezeichnet. Ein wichtiger Punkt ist jedoch, dass die Linke auch die Religions- und Meinungsfreiheit unterstĂĽtzt, was ein wichtiger Aspekt des iranischen Volkes ist.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass das Mullah-Regime nicht nur antizionistisch, sondern auch Israel-feindlich ist, was für viele Menschen in der westlichen Welt ein wichtiger Grund für die Ablehnung des Regimes ist. Insgesamt zeigt sich, dass die Proteste gegen das iranische Mullah-Regime ein komplexes Phänomen sind, das von verschiedenen politischen Gruppen unterschiedlich wahrgenommen wird.

Es ist wichtig, die Gründe für diese Differenz zu verstehen und die Komplexität des Problems anzuerkennen.

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