Mieten steigen weiter in Deutschland

Mieten steigen weiter in Deutschland


Das Institut der deutschen Wirtschaft hat für dieses Jahr erneut eine Steigerung der Mieten prognostiziert. Laut dem Wohnindex stiegen die Neuvertragsmieten bundesweit um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser um jeweils 3,8 bzw. 2,8 Prozent zugenommen haben.

Die Mieten im Umland der sieben größten Metropolen stiegen am meisten an, mit einem Plus von 4,8 Prozent. In den Großstädten selbst fielen die Zuwächse unterschiedlich aus, wobei Köln mit 7,6 Prozent den stärksten Anstieg verzeichnete.

Die Kaufpreise stiegen am stärksten in Dortmund und Köln, während sie in München und Stuttgart am wenigsten zulegten. Im Vergleich zum Höchststand Anfang 2022 liegen die Kaufpreise für Eigentumswohnungen knapp sieben Prozent darunter, bei Häusern um rund neun Prozent.

Dagegen sind die Mieten seitdem um beinahe 20 Prozent teurer geworden. Deutschland belegt mit 46,7 Prozent der Haushalte den letzten Platz beim Wohneigentum im EU-Vergleich, während Rumänien mit 94,8 Prozent die höchste Wohneigentumsquote hat.

Die Ökonomen des Wirtschaftsinstituts warnen vor einem weiteren Aufwärtstrend der Mieten, während sich der Eigentumsmarkt allmählich stabilisiert. Der Aufwärtstrend setzt sich ungebrochen fort, und die Mieten im Umland der sieben größten Metropolen werden weiter steigen.

Die Zuwächse in den Großstädten sind jedoch unterschiedlicher Natur, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Mieten und Kaufpreise in Zukunft entwickeln werden.