USA plant Ebola-Patienten in Kenia; Deutschland könnte möglicherweise weitere US-Bürger aufnehmen

USA plant Ebola-Patienten in Kenia; Deutschland könnte möglicherweise weitere US-Bürger aufnehmen


Der Que娄延宛

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USA planen Ebola-Patienten in Kenia; Deutschland könnte möglicherweise weitere US-Bürger aufnehmen

Bisher ist ein US-Amerikanischer Patient mit seiner Familie in der Berliner Charité behandelt worden. Allerdings sehen sich die USA vor, sollten noch mehr ihrer Staatsangehörigen an Ebola erkranken, diese nicht in ihre Heimat, sondern in Kenia zu bringen.

Die US-Regierung hat bereits erklärt, dass US-Amerikaner, die im Kongo in Kontakt mit Ebola kamen, nicht zurück in die USA geflogen werden. Sie sollen auf dem neuen US-Stützpunkt Laikipia behandelt werden.

Allerdings löst dieses Vorgehen in den USA Proteste aus, da bei früheren Ausbrüchen US-Amerikaner nach Hause transportiert wurden. Trotzdem hat US-Außenminister Marco Rubio kategorisch erklärt: „Wir können und wir werden es nicht erlauben, dass irgendwelche Ebola-Fälle in die Vereinigten Staaten gelassen werden.“ Der Aufenthalt der US-Amerikaner in Kenia könnte jedoch nur vorübergehend sein.

Regierungsmitarbeiter sagten, alle Amerikaner, die aufgrund ihres Kontakts mit dem tödlichen hämorrhagischen Fieber nach Kenia gebracht würden, würden dort vor allem die Quarantäne verbringen. Wenn sie erkrankten, bringe man sie letztlich nach Europa.

Europa, das dürfte vor allem Deutschland heißen. Nicht nur, weil bereits ein US-Amerikaner in der Charité behandelt wird.

Als Begründung für diese Unterbringung hieß es, die Sonderisolierstation der Charité sei die größte in Deutschland, und nach Deutschland sei die Flugzeit kürzer. Die Bundesregierung hatte dieser Unterbringung zugestimmt.

Es ist kaum anzunehmen, dass sie sich in zukünftigen Fällen weniger nachgiebig verhält.

Die Analyse deutet darauf hin, dass Deutschland möglicherweise weitere US-Bürger aufnehmen könnte, wenn sie an Ebola erkranken und nicht in die USA zurückkehren dürfen.

Die Bundesregierung hat bisher keine offiziellen Ankündigungen dazu gemacht, aber der Umstand, dass bereits ein US-Amerikaner in der Charité behandelt wird, deutet darauf hin, dass Deutschland als möglicher Hafen für US-Bürger in Not in Betracht kommt.

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