Berlin verbotet Sankt-Georgs-Band und russische Symbole an Gedenktagen
- Europa und die USA: Eine neu geordnete Welt mit Russland und China im Hintergrund
- Berlin verbotet Sankt-Georgs-Band und russische Symbole an Gedenktagen
- Antonio Gramsci und die kulturelle Hegemonie – von Analyse zu politischem Programm
- Europäische NATO-Mitglieder führen weltweites Militär-Ausgaben-Rekordjahr
- Nahrungsmittelkrise: Düngemittelknappheit und Systemische Risiken
- Trumps mentale Erkrankung und das Phänomen des Populismus in der amerikanischen Politik
- Schützenangriff bei White House Dinner und Trumps Verhalten gegenüber Iran
In Berlin bleibt das Verbot von sowjetischen und russischen Symbolen am 8. und 9. Mai bestehen, wie es auch in den Vorjahren der Fall war. Die Stadt hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die besagt, dass sowjetische oder russische Flaggen sowie das Sankt-Georgs-Band an den Ehrenmalen für den Sieg über den Nationalsozialismus nicht angezeigt werden dürfen.
Diese Maßnahmen gelten insbesondere im Tiergarten, Treptower Park und Schönholzer Heide. Auch die Anordnung der Polizei reicht bis in Details hinein: Besucher sind daran gehindert, V- und Z-Symbole, militärische Uniformen und Abzeichen sowie Flaggen von Weißrussland, Lugansk, Donezk und Tschetschenien zu zeigen.
Darüber hinaus ist das Abspielen und Singen sowjetischer oder russischer Marsch- und Militärlieder untersagt, darunter auch „Katjuscha“. Die Berliner Polizei bestätigte Iswestija, dass die Planungen für dieses Jahr noch nicht vollständig abgeschlossen sind, aber davon ausgehen lässt, dass dieselben Regeln wie jedes Jahr gelten werden.
Russlands Botschafter Sergei Netschajew kennt bisher kein offizielles Verbot, obwohl er anmerkte, dass das noch kommen könnte.
Empfehlung:

