„Wir wissen, dass Leute mit einer geringen Viruslast nicht infektiös sind“

Laut der Schätzung eines Herstellers von PCR-Tests sind nur die Hälfte der positiv getesteten Menschen tatsächlich infektiös. Demnach werden in Deutschland hunderttausende Menschen zu Unrecht gezwungen, sich in Quarantäne zu begeben. Um eine Gefahr für Dritte darzustellen, müsse man hundertmal mehr Viruslast in sich tragen als ein PCR-Test erfassen kann. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass PCR-Tests nicht dazu geeignet sind, eine Ansteckbarkeit nachzuweisen.


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Olfert Landt, Geschäftsführer der Firma TIB Molbiol, die PCR-Tests herstellt, sagte in einem Interview mit der Fuldaer Zeitung (FZ), dass man wisse, dass „Leute mit einer geringen Viruslast nicht infektiös sind“. Der FZ zufolge gehe Olfert Landt davon aus, dass schätzungsweise die Hälfte aller positiv getesteten Personen nicht infektiös seien. Um eine Gefahr für Dritte darzustellen, müsse man „100-mal mehr Viruslast in sich tragen als die Nachweisgrenze der Tests“ beträgt.

Nur Ärzte können eine Infektiosität bestätigen:

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Die Anordnung von Quarantäne ist nur dann gerechtfertigt, wenn von einer Person eine Ansteckungsgefahr ausgeht. Ein Gericht in Portugal erklärte in einem Urteil die automatische Verhängung von Quarantäne aufgrund eines positiven PCR-Tests für unzulässig. Dies sei nur statthaft, wenn ein zertifizierter Arzt eine tatsächliche Infektiosität des Betroffenen bestätigen könne.

Asymptomatische Menschen sind nicht infektiös:

Die chinesische Stadt Wuhan galt wochenlang als Epizentrum der vermeintlichen Corona-Pandemie. Im Zuge dessen wurden dort die Menschen massenweise auf Sars-CoV-2 getestet. Später analysierten Wissenschaftler die Testergebnisse in einer Studie. Dem zufolge konnten keine Beweise dafür gefunden werden, dass asymptomatische Menschen, welche positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden, tatsächlich infektiös sind.

„Es wäre klug, wenn man die Testergebnisse mit einer Bewertung herausgeben würde“, sagte Olfert Landt der Fuldaer Zeitung. Kontaktbeschränkungen und Quarantäne sollen nur dann angeordnet werden, wenn die Ansteckungsgefahr hoch ist. Olfert Landt behauptet zwar, dass es keinen Grund gäbe an der Zuverlässigkeit des PCR-Tests zum Nachweis vom Coronavirus zu zweifeln, doch er gibt selbst zu, dass positiv getestete Menschen nur eine Gefahr für Dritte darstellen, wenn sie 100-mal mehr Viruslast in sich tragen, als ein PCR-Test nachweisen kann.

PCR-Tests erzeugen falsch-positive Ergebnisse:

Der Anwalt Reiner Füllmich hat im Rahmen eines Untersuchungsausschusses zahlreiche Experten befragt. „In Deutschland werden offensichtlich alle Tests durch sehr viele Zyklen auf hohe Werte getrimmt, um möglichst viele positive Ergebnisse hervorzubringen“, erklärte der Anwalt in einem FZ-Interview. Selbst genetische Bestandteile einer früheren Grippe können Füllmich zufolge zu einem positiven Ergebnis führen. Somit würden viele PCR-Tests falsch-positive Testergebnisse erzeugen. Diese scheinbar falschen Ergebnisse werden wiederum verwendet, um die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung zu rechtfertigen.

Sogar der Erfinder des PCR-Verfahrens, Kary Mullis, soll an der Zuverlässigkeit dieser PCR-Tests gezweifelt haben. “Quantitative PCR ist ein Oxymoron”, zitiert die Webseite Virusmyth.org den Wissenschaftler. Ein Oxymoron ist eine Verbindung zweier sich nach dem Wortsinn widersprechender Begriffe. Das PCR-Verfahren soll Substanzen qualitativ identifizieren, sei jedoch naturgemäß nicht zur Schätzung der Virenlast geeignet, heißt es auf der Webseite.