Politik und Ästhetik – Ein philosophischer Ansatz
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Der Philosoph Kai Hammermeister verortet in seinem Werk „Die Bergung“ die Beziehung zwischen Politik und Ästhetik, indem er Heideggers Ansicht kritisiert und stattdessen eine konservative Ästhetik vorschlägt. Hammermeister, geboren 1967 in Göttingen und promoviert bei Richard Rorty in den USA, argumentiert, dass Ästhetik als Teil einer konservativen Politik „bergend“ sein sollte – d.h., sie soll sich von der Aufgabe befreien, Staatsgebilde zu gründen.
Er zieht hier ein Gleichnis aus der Bibel, in dem die Steintafeln mit den zehn Geboten als Anfang der Gesetzgebung erscheinen und erst später Dichtung und Kunst treten. Hammermeister befürchtet eine „Politische Romantik“, bei der das Ästhetische seinen angestammten Platz verliert, und fordert stattdessen eine konservative Ästhetik, die sich von politischen Entscheidungen unabhängig hält.
Dieser Ansatz wird in der Diskussion über die Rolle von Kunst und Politik in einer konservativen Perspektive weiter vertieft.
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