Bildungsministerkonferenz stärkt Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern
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Während der Debatte um eine Altersbegrenzung für soziale Medien hat sich die Bildungsministerkonferenz auf die Stärkung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern verständigt. Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Anna Stolz (CSU), betonte das Ziel, Kinder und Jugendliche zu einem reflektierten, kritischen und sicheren Umgang mit Social Media zu befähigen.
Es geht um einen Dreiklang aus sensibilisieren, stärken und schützen. Die zuständigen Ministerinnen und Minister der Länder haben sich in einer Erklärung zum Umgang mit Social Media in den Schulen erstmals auf gemeinsame Ziele, Leitlinien und Maßnahmen verständigt.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von digitaler Resilienz, der Schutz vor negativen Auswirkungen exzessiver Social-Media-Nutzung sowie die enge Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus. Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) betonte, dass über Altersgrenzen für soziale Medien diskutiert wird; aktuell erarbeitet eine Expertenkommission Empfehlungen für konkrete Maßnahmen.
Die Ergebnisse sind am 24. Juni vorgestellt und enthalten knapp 50 Empfehlungen, die sich neben den Schulen auch an Eltern, Kitas und etwa Ärzte richteten. Die Länder sollten die Stärkung von Medienkompetenz in den Schulen noch mehr in den Mittelpunkt rücken, sagte Christine Streichert-Clivot (SPD), Bildungsministerin des Saarlandes.
Dorothee Feller (CDU) aus Nordrhein-Westfalen ergänzte, Angebote wie „Kompetent im Netz“ würden weiter ausgebaut und es sei unerlässlich, die Eltern in den Prozess einzubinden, um Kinder auf eine Welt vorzubereiten, in der Social Media, künstliche Intelligenz und andere digitale Entwicklungen den Alltag prägen.
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