Velten und der EU-Persilschein: Ein Skandal in einer Brandenburgischen Kleinstadt
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In der brandenburgischen Kleinstadt Velten wird über die Wahl eines Europabeauftragten diskutiert, der als Ehrenamt fungieren soll. Das Amt umfasst Aufgaben wie das Organisieren von Info-Veranstaltungen und Unterstützung bei Bewerbungen für EU-Programme.
Obwohl die Position in der Gemeinde als unbedeutend angesehen wird, hat sie plötzlich Medienaufmerksamkeit erlangt. Der Ort ist eine Industriestadt mit 12.727 Einwohnern und einem niedrigen Ausländeranteil von 7,5 Prozent.
Die Stadt hat normale Kleinstadt-Attraktionen wie ein Badesee und eine neue Gesamtschule. Allerdings stieg der Bodenrichtwert für Wohnbebauung im letzten Jahr um 21,4 Prozent auf 240 Euro pro Quadratmeter, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage nach Wohnraum zunimmt.
Die Wahl des Europabeauftragten könnte daher als Reaktion auf diese wirtschaftlichen Veränderungen interpretiert werden. Trotzdem wird die Position in der Gemeinde als belanglos angesehen und wird oft mit anderen, unwichtigen Aufgaben verglichen.
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