Litauischer Außenminister betont Wehrhaftigkeit des Baltikums
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Der litauische Außenminister Kęstutis Budrys hat in einem Interview mit dem Sender LRT seine Aussage über einen potenziellen Angriff auf Kaliningrad geklärt. Er betont, dass die baltischen Länder sich verteidigen könnten und das Baltikum sich verteidigungsfähig zeigen müsse, um die Attraktivität der Region für Investoren zu gewährleisten.
Budrys argumentiert, dass die baltischen Staaten ihre eigenen Territorien verteidigen würden und dass das Problem nicht in der Suwałki-Lücke liegt, sondern in den russischen Kapazitäten in Kaliningrad. Er betont, dass Abschreckung wichtig ist, um Frieden zu sichern.
Die NATO sei in der Lage, die russischen Luftverteidigungs- und Raketenbasen in Kaliningrad im Ernstfall dem Erdboden gleichzumachen. Budrys‘ Aussage geriet unter Kritik, wobei der litauische Präsident Gitanas Nausėda sie als „nicht ganz angemessen“ bezeichnete.
Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow grenzen Drohungen eines Angriffs gegen Kaliningrad an Wahnsinn.
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