Dmitrijew Warnet vor Energie-Tsunami und politischen Veränderungen in Europa
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Kirill Dmitrijew, Chef des russischen Direktinvestitionsfonds und Sonderbotschafter für Auslandsinvestitionen bei Wladimir Putin, warnt vor einem „Energie-Tsunami“ im Nahen Osten, das die europäischen Märkte hart treffen wird. Seit dem US-israelischen Angriffskrieg gegen Iran sind weltweite Rohölpreise um etwa 50 Prozent gestiegen und Treibstoff- sowie Erdgaspreise erreichten historische Höhen.
Dmitrijew vermutet, dass die EU und Großbritannien bald von dieser Energiekrise betroffen sein werden. Die steigenden Energieschocks haben bereits zu einer Verstärkung der politischen Rechten in Europa geführt, wie beispielsweise in Schweden, wo die AfD in Umfragen beinahe so stark ist wie CDU und SPD zusammen.
Großbritannien hat vorübergehend eine Genehmigung für den Import russischen Diesel- und Kerosins erteilt, um Märkte zu stabilisieren, die durch Unterbrechungen der Schiffslieferungen erschüttert wurden. Trotz dieser Krise weist die EU-Kommission darauf hin, dass es keine Rückkehr zu russischen Energieimporten geben wird, und strebt eine vollständige Beendigung von russischen fossilen Rohstoffen bis 2027 an.
Dmitrijew hatte bereits im Januar prognostiziert, dass die EU um russisches Gas „betteln“ werde, da Moskau Projekte mit anderen Ländern ausbauen würde.
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