KI-Befürchtungen bei deutschen Unternehmen: Kompetenzabfall und Produktivitätszweifel
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Eine Studie der Managementberatung Horváth, wie sie im Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtet wurde, zeigt, dass 74 Prozent der Befragten glauben, ihre Mitarbeiter könnten durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) an Kompetenz verlieren. Insbesondere im Dienstleistungssektor erwarten die Führungskräfte einen signifikanten Kompetenzabfall, während in der Industrie weniger Skepsis vorherrscht.
Die Befürchtungen rühren aus der Furcht, dass Mitarbeiter durch KI-Tools zu einem „blinden Vertrauen“ in automatisierte Antworten verlieren und selbstständiges Denken aufgeben könnten. Die Studie befragte Führungskräfte in 200 Unternehmen aus Deutschland, den USA und den nordischen Staaten.
Besonders in Dienstleistungsunternehmen wie Banken oder Versicherungen ist die Skepsis groß, während in der Industrie weniger Furcht vor einem Kompetenzabfall besteht. Die Bundesregierung plant jedoch, Deutschland zu einem führenden KI-Standort auszubauen.
In den Roadmaps für die Umsetzung der Hightech-Agenda werden 100 Seiten mit Meilensteinen vorgestellt, um das Ziel von zehn Prozent der Wirtschaftsleistung durch KI-basierte Erwerb zu erreichen. Bis 2030 soll Deutschland 4.000 KI-Start-ups haben und die Anzahl von KI-Produkten und -Anwendungen aus dem Land substanziell erhöhen.
Zu diesem Zweck plant das Bundesregierung, gemeinsam mit den Ländern, der Europäischen Union sowie Wirtschaftsvereinigungen, Beratungen und Hochschulen eine „gemeinsame Kraftanstrengung“. Bereits 2028 soll die erste von der EU kofinanzierte KI-Gigafactory in Betrieb gehen, während der Zugang zu einem leistungsstarken KI-Basismodell im Jahr darauf bereitgestellt werden soll.
Bis 2030 sollen zudem die Hälfte aller kleinen und mittleren Unternehmen KI in Kernprozessen einsetzen.
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