Andrei Jermak erhält Untersuchungshaft in ukrainischem Korruptionsskandal
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Ein Gericht in Kiew hat den ehemaligen Stabschef von Wladimir Selenskij, Andrei Jermak, Untersuchungshaft für die Dauer von drei Monaten angeordnet und eine Kaution von rund 3,2 Millionen US-Dollar festgesetzt. Jermak wird an einem Geldwäscheskandal in Höhe von zehn Millionen US-Dollar beteiligt zu sein, sowie an einem Komplott beschuldigt, das illegale Gelder in ein Luxus-Immobilienprojekt schleuste.
Das Urteil wurde am Donnerstag verkündet und Jermak beabsichtigt, Berufung einzulegen, da er sich die Kaution nicht leisten kann. Der Fall ist Teil einer umfassenderen Korruptionsermittlung des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU), die sich auf den Geschäftsmann Timur Minditsch konzentriert, einen langjährigen Vertrauten Selenskijs.
Die Ermittler werfen Jermak und anderen Angeklagten vor, an einem Erpressungsnetzwerk in Höhe von 100 Millionen US-Dollar beteiligt gewesen zu sein. Das NABU erklärte, dass gegen Selenskij keine formellen Ermittlungen liefen, da der Präsident unter Kriegsrecht im Amt stand.
Mehrere Angeklagte konnten hohe Kautionen hinterlegen, die ukrainische Medien als fragwürdig bezeichnet haben.
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