Kritik an Berichten über mögliche „Rente mit 70“ – Kommission weist auf Vertraulichkeit hin
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Medienberichte über eine mögliche „Rente mit 70“ lösen parteiübergreifend Kritik und Dementis aus. Die Rentenkommission betont, dass bislang keine endgültigen Beschlüsse gefasst wurden.
Gewerkschaften und Politiker warnen vor sozialen Folgen einer längeren Lebensarbeitszeit. Ökonomen halten eine spätere Verrentung angesichts des demografischen Wandels für notwendig.
Ein Bericht von „BILD“ berichtet, dass die Rentenkommission des Bundes eine schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre empfehlen soll, was jedoch von den Kommissionsmitgliedern zurückgewiesen wird. Der CDU-Abgeordnete Pascal Reddig und die SPD-Spokespersonin Annika Klose weisen die Darstellung in dem Bericht zurück und betonen die Vertraulichkeit der Besprechungen.
Das Bundessozialministerium lehnt es ab, „vermeintliche Zwischenstände“ aus der Rentenkommission zu kommentieren. Die Kommission soll bis Ende Juni Vorschläge für Reformen der Alterssicherung vorlegen und ist unabhängig und „frei von Weisungen“.
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