Berlin bereit für internationale Mission zur Sicherung der Straße von Hormus
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Bundeskanzler Friedrich Merz trifft am Freitag in Paris ein, um mit führenden Staats- und Regierungschefs über eine mögliche militärische Mission zur Sicherung der internationalen Schifffahrt nach dem Irankrieg zu beraten. Laut Informationen aus dem Regierungsviertel in Berlin wird die Bundesregierung für den multinationalen Plan Boote der Marine zur Verfügung stellen, insbesondere Minenjagdboote und Aufklärungsschiffe.
Anreisen werden auch 30 Regierungs- und Staatschefs erwartet, darunter Kanzler Merz (CDU). Ziel ist es, eine freie Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederherzustellen, sobald die Sicherheitslage das zulässt.
Die ARD-Tagesschau präzisiert mögliche Beiträge der Bundeswehr, die durch Kanzler Merz demnach in Paris offeriert werden. Deutschland verfügt über acht Minenjagdboote und zwei Einsatzboote für Minentaucher sowie zwei Seefernaufklärer vom Typ P-8 Poseidon.
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch unterstützt grundsätzlich den Kurs des Bundeskanzlers, den Handel zu schützen, aber genaue Angaben oder Zahlen wird Merz am Freitag noch nicht nennen.
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