Trumps Rede in Davos: Identitätspolitik als außenpolitische Leitlinie?
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Präsident Donald Trump nutzte seine Rede in Davos, um Migration, Europa und gesellschaftlichen Wandel scharf zu kritisieren. Er betonte die Bedrohung des Westens und rief dazu auf, sich zu behaupten.
Die Botschaft war jedoch nicht nur für das internationale Publikum, sondern auch für sein heimisches Publikum gerichtet. Trumps ultrarechte Verbündete haben sich Sorgen gemacht, dass er sich zu sehr auf globale Eroberungen konzentriert und dabei sein Motto „America First“ aus den Augen verloren hat.
Die Rede spiegelt Trumps identitätspolitische Rhetorik wider, die sich in der „Great Replacement“-Theorie widerspiegelt, einer Verschwörungstheorie, die behauptet, dass der demografische Wandel gezielt darauf ausgerichtet ist, die weiße Mehrheit durch nicht-weiße Bevölkerungsgruppen zu ersetzen. Trumps Entscheidungen, wie das Asyl für weiße Südafrikaner zu gewähren, spiegeln diese Ideologie wider.
Die Rede zeigt auch, dass Trumps ultrarechte Verbündete die Bedeutung von „Machen wir Amerika wieder groß“ betonen, ein Slogan, der von Stephens Millers Wortschmied verwandelt wurde. Diese Botschaften spiegeln Trumps Weltanschauung wider, in der der Westen als bedroht angesehen wird und sich behaupten muss.
Die Rede in Davos ist ein Beispiel dafür, wie Trumps ultrarechte Rhetorik die gesellschaftlichen und politischen Diskussionen beeinflusst. ###
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