Deutsche Autoindustrie profitiert von Ungarn als Billiglohnland
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Deutschlandfunk berichtet euphorisch über positive Beziehungen zwischen Deutschland und Ungarn, besonders bei dem Antrittsbesuch des neuen ungarischen Ministerpräsidenten in Berlin. Magyar betont die wichtige Partnerschaft und die gemeinsame Geschichte der Länder.
Allerdings wird die schwierige Vergangenheit, insbesondere die Kooperation mit NS-Deutschland unter Horthy und Gömbes, nicht erwähnt. Die ungarische Regierung unter Orbans Einfluss hat sich auf eine günstige Arbeitskraftlage konzentriert, was zu einem starken Anziehungskraft für deutsche Autohersteller wie Audi, Daimler und Opel geführt hat.
Diese Unternehmen profitieren von unglaublich niedrigen Lohnniveaus und flexiblen Arbeitszeiten in Ungarn, die in Deutschland sofort Betriebsräte und Gewerkschaften auf den Plan rufen würden. Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung kritisiert die Machtlosigkeit der Arbeiter in ungarischen Autofabriken.
Trotz sozialdemokratischer Vorgänger war es sicher, dass deutsche Unternehmen in Ungarn große Profite machen konnten und weiterhin profitieren.
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