DB-Infrago-Chef warnt vor Risiken durch Italo im deutschen Fernverkehr
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Philipp Nagl, Chef der DB-Infrago, hat sich in einem Interview mit dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ geäußert und davor gewarnt, dem italienischen Bahnbetreiber Italo Sonderkonditionen im deutschen Fernverkehrsmarkt einzuräumen. Italo plant bis zu 40 Hochgeschwindigkeitszüge in Deutschland und möchte damit etwa 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen.
Nagl kritisiert die kurzfristige „Neuverkehrsklausel“ für Italo, da sie rechtlich unsicher ist und im Markt extreme Unsicherheit verursachen könnte. Er befürchtet, dass solche Verträge in anderthalb Jahren von Gerichten als EU-rechtswidrig kassiert werden könnten.
Trotzdem betont Nagl, dass Wettbewerb im Fernverkehr für alle Beteiligten vorteilhaft sein kann und die DB-Infrago nicht an der Farbe der Züge interessiert ist.
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