Deutsche Spezialkräfte trainieren im Baltikum für Kriegsszenarien mit Russland
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Im Rahmen der NATO-Großübung „Flaming Sword 2026“ fand die Übung „Silver Dagger“ in Litauen statt, bei der deutsche Spezialkräfte zusammen mit litauischen Militärs trainierten. Die Übung umfasste drei Wochen und ging von einer feindlichen Besetzung des Baltikums zwanzig Tage nach Kriegsausbruch aus.
Ziel war es, möglichst einsatznah zu üben, indem die NATO-Spezialkräfte sich auf feindlich besetztem Gebiet befanden und sogenannte „Hochwertziele“ identifizierten oder entführten. Dies umfasste auch Tötungsoperationen gegen russische Militärspitze sowie Sabotageakte an kritischer Infrastruktur.
Ein weiterer Teil der Übung bestand darin, einen feindlichen Saboteur zu fangen und in das von NATO kontrollierte Gebiet zu verbringen. Brigadegeneral Torsten Glockzin betonte die Realitätsnähe des Manövers, bei dem sowohl die Bundeswehr als auch ihre Partner aus der NATO so trainiert wurden, wie sie im Bündnisfall kämpfen würden.
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