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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat am Rande eines zweitägigen Treffens der G7-Finanzminister und -Notenbankchefs in Paris „mehr europäischen Patriotismus“ gefordert, um die europäische Souveränität und Resilienz zu stärken. Er kritisierte, dass andere Länder die Regeln ändern und Deutschland am Ende die Dummen sein könnte.
Klingbeil forderte den Einkauf von Seltenerden zu verbessern und die Produktion auszuweiten, sowie innerhalb Europas auf Recycling-Quoten zu setzen. Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Roland Lescure betonte, dass Multilateralismus nützlich sei und bei kritischen Rohstoffen das tun müsse, was in den 1970er Jahren im Energiebereich getan wurde.
Bei dem Treffen ging es auch um die anhaltende Blockade der Straße von Hormus und um die Zusammenarbeit mit der Ukraine. Neben G7-Vertretern sind auch Finanzminister aus Brasilien, Indien, Südkorea und Kenia zu Gast.
In Zeiten, in denen Lieferketten anders strukturiert werden müssen, sei die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Regionen besonders wichtig. Klingbeil war am Nachmittag vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu einem Vier-Augen-Gespräch empfangen worden, um die Kapitalmarktunion voranzubringen.
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