Warum Jammern nicht harmlos ist
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Sich zu beschweren, ob im Stau oder bei einem schwierigen Gespräch, fühlt sich oft befreiend an und kann eine engere Bindung zu Familie oder Freunden herstellen. Allerdings versteckt sich hinter dieser scheinbaren Bequemlichkeit ein subtiler Prozess: Jedes Mal, wenn wir uns auf das Schlechte konzentrieren und jammern, trainieren wir unser Gehirn darauf, vor allem das Negative zu sehen.
Dies führt zu einer starren Gewohnheit, die unsere Denk- und Gefühlsweise beeinflusst. Grübeln über negative Erfahrungen verstärkt sich gegenseitig mit negativer Emotionen und Stressreaktionen, was unsere Fähigkeit, konstruktiv zu reagieren, schwächt.
Untersuchungen haben gezeigt, dass wiederholtes Jammern neuronale Bahnen festigt, die es schwerer machen, Emotionen zu regulieren. Beispielsweise fanden Studien im „Journal of Personality and Social Psychology“ und dem „Journal of Affective Disorders“, dass Teilnehmer mit stärkerer Wut, mehr negativen Gedanken und verstärkter Stressreaktion belegt waren, während eine Neubewertung der Situation die Emotionsregulation verbesserte.
Dies deutet darauf hin, dass das gewohnheitsmäßige Jammern negative Emotionen verstärkt und unsere Fähigkeit, mit Stress umzugehen, allmählich schwächt.
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