Island plant Referendum über Wiederaufnahme der EU-Beitrittsgespräche
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Die Regierung von Island plant ein Referendum für Ende August 2026, bei dem die Einwohner entscheiden sollen, ob Reykjavik die Beitrittsgespräche mit der Europäischen Union wiederaufnehmen soll. Ursprünglich war das Referendum für 2027 geplant, aber aufgrund geopolitischer Spannungen und Drohungen von US-Präsident Donald Trump, das zwischen Island und den USA gelegene Grönland zu annektieren, wurde die Entscheidung vorverlegt.
Wenn die Isländer mit „Ja“ stimmen, wird Reykjavik die Beitrittsverhandlungen wiederaufnehmen und ein zweites Referendum durchführen, bei dem das Volk über den tatsächlichen EU-Betritt entscheiden soll. Die Idee eines EU-Beitritts ist wieder in Schwung gekommen, da Island bereits früher versucht hatte, sich der Europäischen Union anzunähern und die Verhandlungen 2013 eingefroren wurden.
Die Entscheidung wurde maßgeblich durch Streitigkeiten mit Großbritannien über die Fischereiindustrie und die Androhung von EU-Handelssanktionen gegen den Inselstaat beeinflusst. Sollten die Isländer mit „Ja“ stimmen, wird ein zweiter Volksentscheid durchgeführt, bei dem das Volk über den tatsächlichen EU-Betritt entscheiden soll.
Die Regierung von Island hat am Freitag einen entsprechenden Antrag dem Parlament vorgelegt und plant, den 29. August als Datum für das Referendum festzulegen.
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