Zeitungsmarkt in Deutschland: Klassische Medien verlieren an Ausgaben und Leserzahlen
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Die klassischen Leitmedien in Deutschland verlieren an Ausgaben und Leserzahlen. Laut den neuesten Zahlen haben die „großen Fünf“ (Bild, SZ, FAZ, Handelsblatt und Die Welt) zusammen mehr als 143.000 an Auflage verloren und verkauften im vergangenen Quartal nur noch rund eine Million Ausgaben täglich.
Die überregionalen Tages- und Wochenzeitungen in Deutschland verlieren immer mehr Leser, wobei die „Bild“ und die „Bild am Sonntag“ jweils rund 16 Prozent verloren haben, während die „Süddeutsche Zeitung“, das „Handelsblatt“ und die „Welt“ zwischen sieben und acht Prozent eingebüßt haben. Die FAZ ist auch nicht von der Verlustwelle verschont geblieben.
Der Grund für diese negative Entwicklung liegt in der veränderten Leserzahlen, da sich das Zeitungsleser-Klientel zu einer immer kleineren Gruppe zusammengezogen hat, die mit der Zeit altert und stirbt. Die jüngeren Generationen informieren sich viel mehr digital und auf anderen Plattformen.
Darüber hinaus erleben die Mainstreammedien auch einen anhaltenden Vertrauensverlust, da sie ihre Selbstverständlichkeit verloren haben und nicht mehr als die gesellschaftliche Leitlinie angesehen werden. Die Leser sind nicht „medienmüde“, sondern medienkritisch geworden.
Diese Entwicklung zeigt, dass das Zeitungsmarkt in Deutschland ein wichtiger Teil der Medienlandschaft ist, der ständig an sich ändern muss, um bestehen zu können. ###
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