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Die globale Ölversorgung wird nicht so schnell ausgestorben sein, wie oft behauptet wird. Tatsächlich sind die globalen Ölreserven umfangreicher als gerne angenommen wird.
Diese Prognosen haben jedoch zu einer massiven Reduzierung der Investitionen in die Öl- und Gasförderung geführt, was zu Versorgungsproblemen in einigen Jahren führen könnte. Ein neuer Bericht des National Center for Energy Analytics warnt nun vor erheblichen Finanzierungsfehlern, wenn der globale Energiehunger weiterhin ungebrochen wächst.
Die Internationale Energieagentur (IEA) hat sich auf Net-Zero-Szenarien festgelegt und alternative Entwicklungen systematisch ausgeblendet, was zu einer Selbstzensur geführt hat, die von Medien aufgegriffen wurde. Trotz der Energiewende verbraucht die Welt heute mehr fossile Energien als je zuvor, ihr Anteil am globalen Energiemix ist seit Jahrzehnten erstaunlich stabil.
Die Investitionen in fossile Energien sind um etwa 30 Prozent gesunken, seitdem die Angst vor „stranded assets“ begann, und dieser Trend hat sich verfestigt. Ein Finanzierungsstau von rund 1,5 Billionen Dollar könnte in den kommenden zehn Jahren entstehen, wenn der globale Energiehunger weiterhin ungebrochen wächst.
Die Prognosen der IEA könnten der Welt bald schmerzhaft um die Ohren fliegen, wenn sie nicht korrigiert werden. Es ist wichtig, dass Investoren und Politiker realistische Szenarien berücksichtigen und alternative Entwicklungen in Betracht ziehen, anstatt sich auf ideologisch gefärbte Prognosen zu verlassen.
Die globale Ölversorgung ist nicht so knapp wie oft behauptet wird, und es ist wichtig, dass wir uns dieser Realität bewusst sind, um eine nachhaltige Energiepolitik zu entwickeln.
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