Silvester: Ausschreitungen in westeuropäischen Städten

Veröffentlicht von Redaktion
Foto: Berlin / Silversternacht 2022/2023
Mehrere westeuropäische Großstädte wurden in der Silvesternacht zu Schauplätze von Ausschreitungen und schweren Straftaten.

Ausschreitungen in Berlin:

In der Silvesternacht musste die Berliner Polizei im Minutentakt Einsätze wegen Schlägereien, Schreckschusswaffen und Angriffe auf Passanten und Einsatzkräfte durchführen. Es habe „massive Angriffe“ auf Einsatz- und Rettungskräfte im gesamten Stadtgebiet gegeben, die „in ihrer Intensität mit den Vorjahren nicht zu vergleichen“ seien.

Foto: Berlin / Silversternacht 2022/2023

Während der Silvesternacht wurden in Berlin mehr als 100 Personen festgenommen, berichtete die Neopresse. Von diesen Personen seien 98 Männer und nur fünf Frauen. Zahlreiche Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung, Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Landfriedensbruch und tätlichen Angriffen auf Vollstreckungsbeamte wurden während es Polizeieinsatzes eingeleitet.

Ein Video auf Youtube protokolliert einige Einsätze der Sicherheitskräfte. Demnach hat es bei massiven Ausschreitungen in Berlin-Neukölln brennende Barrikaden und Angriffe auf Rettungskräfte sowie Straßenschlachten mit der Polizei gegeben. Auch andere Stadtteile wie Kreuzberg waren betroffen.

 

Zahlreiche Einsätze in Frankfurt:

Die Frankfurter Polizei hat in der Silvesternacht 52 „freiheitsentziehende Maßnahmen“ durchgeführt, darunter Festnahmen wegen Körperverletzung, Verstößen gegen das Waffengesetz, dem Verdacht der sexuellen Nötigung und Sachbeschädigung, sowie die Inhaftierung aggressiver oder stark betrunkener Personen. Bislang wurden 65 Strafanzeigen gestellt, heißt es in der Frankfurter Rundschau (FR). Die Frankfurter Feuerwehr fuhr zwischen 20 und 5 Uhr etwa 230 Rettungsdienst- und 150 Feuerwehreinsätze. „Es war ein Silvester, wie man es zwei Jahre lang nicht kannte“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

 

Fast 2.000 Polizeieinsätze in Wien:

In der Silvesternacht hatte die Wiener Polizei rund 1.900 Einsätze zu bewältigen, hauptsächlich wegen Lärmbelästigung, Sachbeschädigung und dem illegalen Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Unter anderem soll es nicht nur eine Gruppenvergewaltigung und Angriffe auf Polizisten gegeben haben, sondern auch einen „Silvestermord“. Laut OE24 wurde die Leiche eines 74-Jährigen mit tödlichen Verletzungen im Kopf- und Brustbereich, die auf ein Fremdverschulden hindeuten, gefunden.

 

Ausschreitungen in Belgien:

Die Neujahrsfeierlichkeiten in Belgien wurden teilweise von Krawallen überschattet. Laut dem Nachrichtenportal Volksblatt.li hat die Polizei in der Silvesternacht in der Hauptstadtregion Brüssel rund 160 Personen festgenommen. Es soll auch mehrere Dutzend Festnahmen in Antwerpen gegeben haben.

 

Fast 700 abgebrannte Autos in Frankreich:

In Frankreich waren in der Silvesternacht mehr als 90.000 Polizisten im Einsatz. Randalierer zündeten etwa 690 Autos an. Die Polizei sei angeblich konsequent gegen die Unruhestifter vorgegangen und habe landesweit etwa 490 Festnahmen durchgeführt.




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