Rubio und der „Trumpismus mit menschlichem Antlitz“
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US-Außenminister Marco Rubio hat bei seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz versöhnlichere Töne angesprochen als sein Vorgänger J. D. Vance im vergangenen Jahr. Doch trotz seiner freundlicheren Rhetorik bleibt Rubios Ansprache in Frage gestellt, ob sie über den Rahmen von Trumps und Vances gewohntem Anpöbeln hinausgeht.
Rubio hat sich für eine „Kolonialgeschichte“ ausgesprochen, bei der die europäischen Kolonialherren Christentum, Freiheit und Demokratie in die neue Welt gebracht haben sollen. Diese Aussage erscheint jedoch problematisch, da sie die „gottlosen antikolonialen Rebellionen“ verurteilt.
Es bleibt abzuwarten, ob Rubios Ansprache tatsächlich einen Bruch mit der gewohnten Rhetorik von Trump und Vance darstellt oder nur eine freundlichere Variante desselben Themas ist. Rubio hat sich auch für die Feier des 250. Jahrestages der US-amerikanischen Unabhängigkeit ausgesprochen, was jedoch nicht klar ist, was genau gefeiert werden soll.
Die Reaktionen auf Rubios Rede sind gemischt, und es bleibt abzuwarten, wie Europa auf seine Ansprache reagieren wird. ###
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