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Die niederländische Regierung plant, ab 2028 eine Steuer einzuführen, die auf nicht realisierte (fiktive) Kursgewinne zugreift. Diese Steuer soll direkt den privaten Vermögensaufbau beeinträchtigen und es Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, „nichts mehr zu besitzen“.
Die Reform der niederländischen Vermögenssteuer wurde im Mai 2025 vorgeschlagen und soll am 1. Januar 2028 in Kraft treten. Die Steuer wird auf bestimmte Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Fonds und Kryptowährungen sowie Zweitwohnungen und Vermögenswerte angewendet, die nicht rein privat genutzt werden.
Der Steuersatz bleibt voraussichtlich bei rund 36 Prozent. Betroffene Personen müssen dann eine Rechnung von dem Finanzamt erhalten, egal ob sie das Geld dafür haben oder nicht.
Wer die Steuer nicht bezahlen kann, muss dann verkaufen und damit seine Vermögenswerte „enteignen“. Diese neue Steuer wird als Enteignungssteuer bezeichnet und ist ein direkter Angriff auf den privaten Vermögensaufbau.
Die Regierung argumentiert, dass dies notwendig sei, um die Ungleichheit zu verringern, aber es bleibt abzuwarten, wie diese Maßnahme die Bürgerinnen und Bürger wirklich beeinflussen wird.
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