EZB-Leitzinssteigerung trotz moderater Inflation und Kriegsdruck
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat unerwartet den Leitzins erhöht, obwohl die Inflationsrate noch relativ moderate Werte von 3,2 Prozent erreicht haben soll. Diese Maßnahme erfolgte trotz der Kritik an der langen Nicht-Inflationsbekämpfung in der letzten Inflationsphase und der aktuellen Situation im Nahen Osten, wo das Schließen der Straße von Hormus den Inflationsträgern zusetzen könnte.
Die EZB-Präsidentschaft betont die Notwendigkeit einer stetigen Anpassung ihrer Geldpolitik, um die Inflation auf langfristig stabile Weise bei 2 Prozent zu halten. Experten prognostizieren eine durchschnittliche Gesamtinflation von 3,0 Prozent im Jahr 2026, 2,3 Prozent im Jahr 2027 und 2,0 Prozent im Jahr 2028. Diese Prognosen werden jedoch mit großer Vorsicht betrachtet, da sie oft optimistisch sind.
Die Hintergründe der EZB-Politik reichen zurück bis zum Haus von Christine Lagarde, die lange behauptete, dass die Inflation vorübergehend sei und erst im Mai 2022 ihre Geldpolitik änderte. Diese Entscheidungen haben in einigen EU-Ländern zu extremen Zinssätzen geführt, was zeigt, dass die EZB-Politik nicht immer optimal für alle Mitgliedstaaten war.
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