Internationale Konferenz in Hiroshima diskutiert Antarktis-Schutz
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Eine internationale Konferenz zum Schutz der Antarktis, die am Dienstag (12. Mai) in Hiroshima begonnen hat, berät unter anderem über den besseren Schutz von Kaiserpinguinen und den wachsenden Tourismus im Südpolbereich. Vertreter von rund 50 Staaten treffen sich für zwei Wochen, um Maßnahmen zu erörtern, die das Klimawandel-Problem in der Antarktis adäquat abdecken.
Francisco Berguno, Exekutivsekretär des Sekretariats des Antarktisvertrags, betont die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit und langfristigen Denkens für den Schutz des Kontinents. Experten zeigen jedoch wenig Zuversicht in der Fähigkeit Japans, Entscheidungen zu treffen, insbesondere im Hinblick auf Maßnahmen zur Unterstützung von Kaiserpinguinen.
Die Zahl dieser Tiere ist zurückgegangen, da durch Treibhausgasemissionen verursachte Erwärmung das Meereis früher als erwartet verschwinden lässt. Rod Downie vom Umweltschutzorganisation WWF mahnt zur sofortigen Handlung, um die Ikonen des Eises vor dem Aussterben zu bewahren.
Ein weiteres Thema der Konferenz ist der starke Anstieg der Touristenzahlen in der Antarktis: In der Saison 2024/2025 besuchten fast 120.000 Menschen die Region, was Fachleute zur Beschränkung von Gebieten oder Aktivitäten und möglichen Quoten anregt. Hideki Uyama vom japanischen Außenministerium betont, dass die Tourismus-Regulierung ein Schlüsselthema geworden ist.
Die Gespräche in Hiroshima sind von besonderer Bedeutung, da sie im Zeitalter des Klimawandels eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Erdklimas und der Ozeane spielen.
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