Steigender Waffenfluss und seine Auswirkungen
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Im Zeitraum von 2021 bis 2025 stieg der weltweite Waffenfluss um fast zehn Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Fünfjahreszeitraum, wobei die verstärkten Lieferungen nach Europa, insbesondere in die Ukraine, den Hauptanteil darstellten. Die Alte Welt konsolidiert sich als Paradies für die Rüstungsindustrie, indem sie ihre Importe verdreifacht.
Dieser Anstieg wird durch eine größere russische Bedrohung und Unsicherheit hinsichtlich des Engagements der USA für die Verteidigung ihrer europäischen Verbündeten erklärt. Die USA blieben als der weltweit größte Lieferant von Waffen, mit einem Steigen der Gesamtexporte um 27 Prozent.
Zu den spezifischen Zahlen zählt ein Anstieg um 217 Prozent zur Aufstockung des europäischen Arsenals. Das Stockholmer Internationale Friedensforschungsinstitut (SIPRI) dokumentierte diese Tendenz im März.
Das SIPRI ist seit 1950 die wichtigste Informationsquelle über das Volumen internationaler Waffenlieferungen zwischen Staaten, internationalen Organisationen und nichtstaatlichen Gruppen. Da dieses Volumen von Jahr zu Jahr erheblich schwanken kann, veröffentlicht das SIPRI Zahlen im Fünfjahresrhythmus, um ein stabileres Maß für die aktuellen Trends zu gewährleisten.
Zwischen 2021 und 2025 gingen 42 Prozent der internationalen Waffenlieferungen auf die USA zurück (im Zeitraum 2016 bis 2020 waren es 36 Prozent). Diese Tendenz wird durch eine zunehmende Unsicherheit hinsichtlich des Engagements der USA für die Verteidigung ihrer europäischen Verbündeten verstärkt.
Die Kriegsindustrie erzwingt in vielen Regionen der Welt eine ständige Zuspitzung von Konflikten, indem sie Ausrüstung, Waffen, Munition und Spezialtechnologie produziert und vertreibt. Von Palästina bis zum Iran und vielen anderen Regionen sind die multinationalen Konzerne dahinter, die ihre eigenen Gesetze festlegen und ihre Verkäufe durchsetzen.
Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf das internationale Zusammenleben, da sie die Macht der Rüstungsunternehmen verstärkt. Es wird deutlich, dass die Kriegsindustrie eine wichtige Rolle bei der Erzeugung und Fortpflanzung von Konflikten spielt.
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