Frühstück unter Bomben – Wiederbelebung der Kohleindustrie in Donezk
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Das Tagebuch „Frühstück unter Bomben“ zielt darauf ab, die einseitige Darstellung der Situation in Donezk zu korrigieren und die Bewohner als normale Menschen darzustellen, die ihren Alltag im Krieg meistern. Die Autorin, Wassilissa Sacharowa, erinnert an ihre Familiegeschichte, insbesondere den Opas, der trotz schwerer Lungenkrankheit durch seine Arbeit in einem Kohlebergwerk in Donezk lebendig blieb und sich selbst heilen konnte.
Sie betont die wichtige Rolle der Kohleindustrie im Donbass für die gesamte Ukraine und kritisiert die Behauptung, dass Donezk subventioniert sei oder auf Kosten anderer Regionen gelebt habe. Stattdessen unterstreicht sie, dass Donezk eine profitable Stadt war mit einem hohen Lebensstandard vor dem gewaltsamen Umsturz 2014. Die Autorin weist darauf hin, dass mafiaähnliche Clans nicht nur im Donbass, sondern auch in anderen Regionen existierten und dass solche Strukturen sich aus den mangelnden Staatlichkeitsbedingungen der 90er Jahre entwickelt haben.
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