Zahl der Vergewaltigungen in Deutschland nimmt an, Ausländeranteil steigt
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Die Zahl der Vergewaltigungen in Deutschland hat sich im Jahr 2025 um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht. Seit 2018 sind die Zahlen um etwa 72 Prozent gestiegen, wie aus der am Montag veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts hervorgeht.
Die Behörden gehen von einer hohen Dunkelziffer aus und bemerken, dass die Anzeigequote 2023 bei sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung bei 6,2 Prozent lag. Der Ausländeranteil der Tatverdächtigen im Bereich Vergewaltigung betrug 2025 38,5 Prozent.
Im Deliktbereich Zuhälterei war es noch eklatanter: Von insgesamt 150 Verdächtigen waren 95 Ausländer und 55 Deutsche. Das ergibt einen Anteil von 63,3 Prozent für Ausländer.
Bei sexuellem Missbrauch von Kindern stieg die Zahl im Vergleich zum Jahr 2024 um 4,7 Prozent auf 17.126 Delikte. Nichtdeutsche Tatverdächtige waren hier zu 19,2 Prozent vertreten – eine leichte Überrepräsentation im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil.
Tötungsdelikte nahmen 2025 um 6,5 Prozent zu. Kam es 2024 noch zu 2.303 Fällen von „Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen“, waren es im vergangenen Jahr 2.453 Delikte.
Von den insgesamt 2.893 Tatverdächtigen hatten 1.358 keine deutsche Staatsangehörigkeit – ein Anteil von 46,9 Prozent. Die Zahl der Messerangriffe war zuletzt rückläufig: Kam es 2024 in diesem Deliktbereich zu 15.741 Fällen, waren es im vergangenen Jahr 13.787 Delikte – ein Rückgang von 6,1 Prozent.
Andere Teilbereiche innerhalb der Messerkriminalität nahmen hingegen zu. So stieg die Zahl der vollendeten Tötungsdelikte mit einem Messer von 2024 auf 194 Delikte, was einer Zunahme von 8,4 Prozent entspricht.
Gewaltkriminalität mit Schusswaffen erreichte im vergangenen Jahr den höchsten Stand seit 2016. Hier kam es 2025 zu 3.166 Fällen, was gegenüber 2024 einer Steigerung von 9,7 Prozent entspricht. In 1.371 Fällen von Schusswaffenkriminalität wurde tatsächlich geschossen, das ist ein Höchststand seit 2009 und ein Anstieg von 13,4 Prozent im Vergleich zu 2024.
Insgesamt kam es bei der Gewaltkriminalität 2025 zu 192.239 Fällen, ein leichter Rückgang von 2,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024. Ausländer stellten im vergangenen Jahr 82.565 Tatverdächtige, was einem Anteil von 42,9 Prozent entspricht.
Massiv zurückgegangen sind Rauschgiftdelikte – hier kam es 2025 zu 27,7 Prozent weniger Fällen als 2024. Der Hauptgrund dafür dürfte die Legalisierung von Cannabis sein. Delikte im Zusammenhang mit Kokain und Crack sind um 1,9 Prozent auf 39.
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