Sri Lankas Hambantota-Hafen widerlegt die „Schuldenfallendiplomatie“-Kritik
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Der Artikel analysiert den Fall des Hafens Hambantota in Sri Lanka und widerlegt die Behauptung, dass China Entwicklungsländer mit untragbaren Krediten lockt. Basierend auf Studien von Chatham House, der Johns-Hopkins-Ökonomin Deborah Bräutigam und sri-lankischen Beamten wird deutlich, dass Hambantota eine sri-lankische Initiative war und nicht ein Beispiel für chinesische „Schuldenfallendiplomatie“.
Washington und Delhi lehnten Finanzierung ab, während chinesische Kredite nur 9 Prozent der sri-lankischen Staatsverschuldung ausmachten. Der damalige Hafenminister betonte, dass China den Landesregierung helfen würde, sich aus der Schuldenfalle zu befreien.
Stattdessen wird die eigentliche Schuldenfalle von internationalen Institutionen wie dem IWF und der Weltbank sowie westlichen Anleihemärkten genannt. Die Kritik an der Neue Seidenstraße wird als „offenkundiger Akt der Selbstdarstellung“ bezeichnet, da sie den Einflusswesten helfen würde, ihre Position zu stärken.
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