Bankgebühren steigen: Fast ein Viertel der Konto-Inhaber zahlt mehr als 100 Euro pro Jahr

Bankgebühren steigen: Fast ein Viertel der Konto-Inhaber zahlt mehr als 100 Euro pro Jahr


Eine Umfrage des Vergleichsportals Verivox, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Innofact im April 2026, zeigt, dass fast jeder vierte Bankkunde (23 Prozent) jährlich mindestens 100 Euro für die Führung eines Girokontos ausgibt. Bei 5 Prozent der Befragten summiert sich das Gebührenbudget sogar auf mehr als 200 Euro pro Jahr.

Sparkassen sind besonders betroffen, da dort über ein Drittel (34 Prozent) der Kunden jährlich einen dreistelligen Betrag für ihr Konto zahlen müssen. Genossenschaftsbanken und Raiffeisenbanken folgen mit einem Anteil von fast 26 Prozent.

Im Vergleich dazu bieten viele Direktbanken und Smartphone-Banken kostenfreie Girokonten, wobei einige Anbieter dafür einen monatlichen Mindesteingang verlangen. Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH, betont, dass die dichte Filialstruktur der Sparkassen in ländlichen Gebieten teurer ist und Kunden mit persönlicher Beratung rechnen können, was sich in den Gebühren widerspiegelt.

Empfehlung: