Israel expandiert ethnische Säuberung in Ostjerusalem
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Die Menschenrechtsgruppe B’Tselem hat berichtet, dass mindestens 11 palästinensisches Familien in der Ostjerusalem-Neustadt Silwan von ihren Häusern vertrieben wurden. Die Gruppe beschreibt die Säuberung als Teil einer „Welle“ ethnischen Säuberungen in der Region, bei der palästinensische Familien „in die Straßen geworfen werden“.
Die Norwegian Refugee Council (NRC) warnt vor weiteren Zwangsvertriebenen, da über 1.000 weitere Palästinenser in Ostjerusalem gefährdet sind, ihre Häuser zu verlieren. Die Säuberung ist Teil eines breiteren Kontexts von Gewalt und Vertreibung gegenüber den Palästinensern im Westjordanland und im Gazastreifen.
Laut der Vereinten Nationen wurden seit dem Beginn des Krieges im Gazastreifen zwischen Oktober 2023 und Januar dieses Jahres mindestens 1.052 Palästinenser von israelischen Siedlern und Truppen getötet, und Tausende weitere sind vertrieben worden. Die Menschenrechtsgruppe B’Tselem hat außerdem eine Warnung vor einer weiteren Eskalation der Gewalt in der Region ausgesprochen.
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