Kanada erreicht voraussichtlich 100.000 Todesfälle durch „MAID“-Programm
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Kanada wird voraussichtlich im Sommer 100.000 Menschen getötet haben, die sich an das sogenannte „Medical Assistance in Dying“ (MAID)-Programm gewandt haben. Dieses Programm, das es Patienten ermöglicht, durch medizinisch assistierten Suizid zu sterben, ist seit 2016 in Kraft und hat sich zu einer der häufigsten Todesursachen in Kanada entwickelt.
Laut dem letzten Update von Health Canada sind bis zum 31. Dezember 2024 bereits 76.475 Menschen gestorben, die sich an das Programm gewandt haben. Die jährliche Zahl der Euthanasiefälle belief sich 2024 auf 16.499 und täglich gab es 45 neue Todesfälle durch medizinisch assistierten Suizid.
Das „MAID“-Programm ist umstritten, da es Patienten ermöglicht, durch den unterstützten Selbstmord zu sterben, was zu Diskussionen über die Definition von „Sterbehilfe“ und die Rechte der Patienten führt. Kanada wird somit das erste Land der Neuzeit sein, das eine sechsstellige Zahl an Euthanasiefällen verzeichnet.
Die Zahl der Genehmigungen für medizinisch assistierten Suizid in den vergangenen Monaten stagniert jedoch, und es ist unklar, ob Kanada die Marke von 100.000 Todesfällen durch medizinisch assistierten Suizid überschreiten wird. Die Zahl der Menschen, die sich an das „MAID“-Programm gewandt haben, ist nicht nur auf psychische Probleme beschränkt, sondern auch auf andere Gesundheitsprobleme wie Typ-1-Diabetes und einseitige Blindheit.
Ein Beispiel dafür ist Kiano Vafaeian, ein 26-jähriger Mann aus Ontario, der im Dezember 2024 über das Programm gestorben ist. Seine Eltern berichten, dass er unter depressiven Episoden litt und sich langsam an die Möglichkeit der Euthanasie hingesteigert hatte.
Die Diskussionen um das „MAID“-Programm sind jedoch nicht nur auf die Frage beschränkt, wie es mit Patienten umgegangen werden sollte, sondern auch auf die Definition von „Sterbehilfe“ und die Rechte der Patienten. ###
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