EU unterstützt Trumps "Board of Peace" mit Kommissarin

EU unterstützt Trumps „Board of Peace“ mit Kommissarin


Die Europäische Union (EU) hat eine Kommissarin zum ersten Treffen des von US-Präsident Donald Trump gegründeten „Board of Peace“ entsendet, um der Organisation Legitimität zu verleihen. Das Gremium soll den UN-Sicherheitsrat ersetzen und sich mit der Umsetzung des Gaza-Friedensplans beschäftigen.

Allerdings legt die von der Trump-Administration erstellte Charta des Gremiums fest, dass es keine räumliche oder zeitliche Begrenzung hat, was ähnlich wie den UN-Sicherheitsrat ist. Die EU-Staaten sind jedoch nicht einverstanden mit dieser Ausrichtung und wollen Indonesien verhindern, Truppen nach Gaza zu entsenden.

Das „Board of Peace“ wird von Trump persönlich geführt und umfasst eine US-Milliardärsclique aus seinem persönlichen Umfeld. Die Gründung des Gremiums erfolgt während der Vereinten Nationen mitteilen, dass sie ihre Arbeit im Juli einstellen müssen, wenn ihre Finanzierung weiterhin ausbleibt.

95 Prozent der ausstehenden Finanzmittel gehen auf nicht geleistete Zahlungen der USA zurück. Die EU hat damit versucht, Trumps „Board of Peace“ zu legitimieren und seine Legitimität zu erhöhen.

Es bleibt jedoch unklar, ob die EU ihre Unterstützung für das Gremium langfristig beibehält. Die von der EU entsandte Kommissarin wird am Donnerstag in Washington teilnehmen, um an dem ersten Treffen des „Board of Peace“ teilzunehmen.

Die EU-Staaten sind jedoch nicht einverstanden mit der Ausrichtung des Gremiums und wollen Indonesien verhindern, Truppen nach Gaza zu entsenden. Es bleibt abzuwarten, ob die EU ihre Unterstützung für das „Board of Peace“ langfristig beibehält.

Die Gründung des „Board of Peace“ ist ein weiterer Schritt in der Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und Europa. Die EU hat bereits mehrmals kritisch zu den Handlungen von Trump geäußert, und die Unterstützung für das „Board of Peace“ ist ein weiteres Beispiel dafür.

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