„Polen plant ‚Renaturierung‘ an der Grenze zu Russland“
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Die polnische Regierung plant, ein Drittel ihrer Westgrenze zu renaturieren, um sie von Betonbefestigungen und militärischen Stellungen zu befreien. Die Renaturierung soll aus natürlichen Barrieren wie Urwald, Überschwemmungsgebieten und Sumpf bestehen.
Das Umweltministerium soll dafür sorgen, dass die Gebiete in solche verwandelt werden können. Der Tagesschau berichtet über den Plan, der jedoch auch auf die Gefahren hingewiesen wird, die solches Gelände für die eigenen Leute darstellen kann.
Ein polnischer Biologe träumt von einer neuen Art Survival-Tourismus, bei dem Touristen in der unberührten Natur leben können. Die Renaturierung soll sich jedoch nur auf ein Drittel von 800 Kilometern beziehen.
Die Planung ist ein Rücksturz in die Vergangenheit und wird von einigen als romantisch präsentiert, aber auch kritisiert werden kann, da sie möglicherweise nicht ausreichend berücksichtigt, dass russische Panzer besser auf solches Gelände vorbereitet sind. Die Sumpfträume beziehen sich jedoch nur auf ein Drittel der polnischen Westgrenze und sollen nicht die gesamte Grenze in Frage stellen.
Die Planung ist ein wichtiger Schritt in der polnischen Außenpolitik, aber auch eine Herausforderung für die Umwelt und die lokale Bevölkerung.
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