Comey-Mitarbeiter in FBI-Untersuchung vorgeladen
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Es gibt neue Erkenntnisse im Fall des ehemaligen FBI-Direktors James Comey. Sein Vertrauter, Daniel Richman, soll in einer Bundesuntersuchung zu Geheimnisverrat vorgeladen worden sein.
Wie aus kürzlich freigegebenen Akten hervorgeht, hat Richman, ein Professor an der Columbia University und enger Freund Comeys, vertrauliche Informationen an den Journalisten Michael Schmidt von der New York Times weitergeleitet. Dies geschah im Mai 2017, als Comey versuchte, die Ernennung eines Sonderermittlers zu erwirken.
Es war bereits bekannt, dass Comey insgesamt neun Akten über seine Gespräche mit Präsident Trump angefertigt und diese dann an Richman weitergeleitet hatte. Richman wiederum leitete sie an die New York Times weiter. In seiner Aussage vor dem Senatsausschuss im Juni 2017 erklärte Comey, er habe einen Freund gebeten, den Inhalt der Akten an die Presse zu übermitteln.
Daniel Richman bestätigte gegenüber dem Washington Examiner, dass er Comeys Freund an der Columbia University war. Er wird in der New York Times als langjähriger Vertrauter und Freund Comeys bezeichnet. Seine Biografie auf der Website der Universität nennt ihn auch als Berater des FBI-Direktors James B. Comey.
Erst unmittelbar vor seiner Aussage offenbarte Richman, dass er nicht nur ein Freund, sondern auch persönlicher Anwalt Comeys und unbezahlter Mitarbeiter des FBI war.
In den neu freigegebenen Akten geht hervor, dass Comey vertrauliche Informationen mit Richman geteilt hatte. Richman erklärte gegenüber den Ermittlern der FBI-Operation „Arctic Haze“, dass es sich dabei teilweise um Informationen auf höchster Ebene (Sensitive Compartmented Information) gehandelt habe.
Laut ABC News wurde Daniel Richman in dieser Woche von Bundesanwälten vorgeladen und befragt.
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