Dänemarks Premier Warnet gegen KI-Unterwanderung des Demokraties
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Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat in einem Fireside-Chat beim Copenhagen Democracy Summit ein düsteres Bild der aktuellen Machtverhältnisse gezeichnet, insbesondere hinsichtlich der KI. Sie berichtete über ihr Gespräch mit Sam Altman, dem Chef von Anthropic, und warnte vor einer Unterwanderung des politischen Systems durch Tech-Giganten, die gegen die Demokratie sind.
Frederiksen betonte, dass diese Unternehmen ein „Monster“ geschaffen haben, das nun umgegangen werden muss. Sie hat bereits 2023 einen Teil ihrer Parlamentsrede von ChatGPT schreiben lassen und versucht in der EU eine starke Regulierung der KI (AI-Act) durchzusetzen.
Ihre Warnung wurde jedoch kritisiert, da Dänemark seit 2017 eng mit dem US-Datenanalysekonzern Palantir kooperiert. Andere sehen in ihrer Aussage lediglich populistische Angstmache oder Ablenkung von eigenen demokratischen Defiziten.
Allerdings loben einige ihre offene Diskussion der Gefahr einer Machtkonzentration bei wenigen Tech-Milliardären. Die Aussage deutet auch die tiefe transatlantische Kluft in der KI-Politik an, da die EU tendiert zu Regulierung und die USA noch mit Steuergeldern innovative Forschung finanzieren.
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