China versucht langfristig seinen Einfluss in G7-Staaten auszubauen
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Eine Studie des kanadischen Denkfabrikums MIGS weist darauf hin, dass China mit einer systematischen und anpassungsfähigen Strategie versucht, seinen Einfluss in den G7-Staaten zu vergrößern. Die Abteilung für Einheitsfrontarbeit der Kommunistischen Partei (UFWD) leitet ein Netzwerk von mehr als 2.000 Organisationen an, die politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Kanäle nutzen.
Das chinesische Netzwerk umfasst Berufsverbände, Studierendengruppen, Kulturorganisationen und Medienplattformen, insbesondere in den USA, wo über 900 solcher Organisationen aktiv sind. Die Strategie Chinas ist im „normalen Funktionieren offener Gesellschaften“ verankert und nutzt deren Schwachstellen aus.
Die Organisationen des Netzwerks prägen politische Debatten, beeinflussen öffentliche Diskurse und können Zugang zu strategischen Vorteilen erlangen. MIGS bezeichnet das Vorgehen als „kollektive Herausforderung für demokratische Regierungsführung, Souveränität und die Integrität der öffentlichen Debatte in den G7-Staaten“.
Um der Einflussnahme aus China entgegenzutreten, schlägt das Forschungszentrum unter anderem einen Koordinierungsmechanismus gegen Einmischung, ein gemeinsames Register mit Organisationen und Personen aus dem chinesischen Einflussnetzwerk sowie eine Angleichung der Gesetzgebung in den betroffenen Staaten vor. Die G7-Staats- und Regierungschefs treffen Mitte Juni im ostfranzösischen Evian zusammen, um diese Herausforderungen zu besprechen.
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