Bundeswehr greift zum Zwang bei Litauen-Stationierung
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Verteidigungsminister Boris Pistorius plant den Übergang von freiwilliger zu verbindlichem Dienst in der dauerhaft in Litauen stationierten Panzerbrigade 45. Ursprünglich hatte er auf Freiwilligkeit gesetzt, doch die fehlenden Spezialisten und Mannschaftsdienstgrade zwingen das Ministerium zur Verpflichtung. Die Brigade ist Teil des Prestigeprojekts der „Zeitenwende“ und soll bis Ende 2027 rund 4.800 Soldaten und etwa 200 zivile Beschäftigte beherbergen.
Obwohl die Bundesregierung Maßnahmen unternommen hat, um den Dienst attraktiv zu gestalten, reichen die freiwilligen Bewerbungen nicht aus. Die fehlerhafte Berechnung des Auslandszuschlags und die damit verbundenen Probleme haben sich als zusätzliche Herausforderung erwiesen.
Der Kurswechsel ist politisch brisant, da er das Vertrauen in der Truppe gefährden könnte.
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