Europäische Haushalte sparen mehr als US-Haushalte und investieren weniger in Risikomarktprodukte
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Nach einer Analyse der Boston Consulting Group (BCG) sparen europäische Haushalte im Schnitt 15 Prozent ihres Nettoeinkommens, was deutlich höher ist als die Sparquote in den USA, wo sie unter fünf Prozent liegen. Die Mehrheit der Befragten in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien zeigte eine hohe Risikoaversion und bevorzugte risikoarme Anlagen wie Bargeld und Bankeinlagen.
Diese kulturellen Normen führen zu schwächeren Kapitalmärkten in Europa, wo Unternehmen vor allem über Bankkredite finanziert werden und es schwer sind, innovative Geschäftsmodelle mit Kapital zu finanzieren. In den USA und China haben Unternehmen ihre Forschungs- und Entwicklungsausgaben im vergangenen Jahr stark gesteigert, insbesondere im Tech-Bereich.
Als Vorbild dient Schweden, wo Arbeitnehmer automatisch 13 Prozent ihrer Rentenversicherungsbeiträge an Kapitalmarktanlagen legen. In Deutschland gibt es bisher keine politische Mehrheit für eine solche Initiative.
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