Mehrheit der Hamburger weist gegen Olympischen Spiele 2036-2044
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Eine aktuellen Umfrage unter Hamburgern durchgeführt von dem Team um Arndt Leininger an der Universität Hamburg zeigte, dass eine klare Mehrheit der Befragten (57%) sich gegen die Bewerbung der Stadt für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 ausspricht. Nur 30% sind dafür und 13% sind noch unentschlossen.
Die Befragung, die im Februar und März sowie Mai durchgeführt wurde, zeigte einen deutlichen Trend: Während damals 33% gegen eine Bewerbung waren, stieg diese Zahl auf 57%. Im Gegensatz dazu sanken die Zustimmenden von 24% auf 30%.
Die Hauptgründe für die Ablehnung sind wirtschaftliche Faktoren, insbesondere die Kostenfrage. Befürchtungen hinsichtlich negativer Auswirkungen auf die Lebensqualität sowie Umwelt- und Sicherheitsrisiken tragen ebenfalls zur Ablehnung bei, aber in geringerem Maß.
Auf der anderen Seite verbinden Befürworter mit dem Referendum vor allem wirtschaftliche Vorteile und Infrastrukturverbesserungen. Projektleiter Leininger bemerkte: „Es sind also vor allem wirtschaftliche Faktoren, die von den Befragten als besonders wichtig eingeschätzt werden – sowohl bei der Zustimmung als auch bei der Ablehnung.“
Die zweiteilige Online-Befragung nahm im ersten Durchgang 563 abstimmungsberechtigte Personen und in der zweiten Welle im Mai 371 von ihnen ein.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Meinungen der Bevölkerung seit dem Februar und März stark geändert haben.
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