Deutsche Welle kürzt Etat um zehn Millionen Euro für 2026
- EU-Finanzen: Mehrjähriger Finanzrahmen 2028-2034 und Entwicklungen in der Haushaltsregelung
- EZB-Leitzinssteigerung trotz moderater Inflation und Kriegsdruck
- Jüdische Identität und Kritik an Israel – Ein Interview mit Wieland Hoban
- Al-Mashat Praises Iran’s Victory Over US and Israeli Aggression
- Bundesregierung weitet Abschiebungen von Straftätern in Afghanistan aus
- Spanien: Ehefrau des Ministerpräsidenten unter Reiseverbot in Korruptionsprozess
- Iranische Delegation unter Führung Ghalibafs trifft auf Schweizer Boden
Die Deutsche Welle hat ihren Etat für das Jahr 2026 um zehn Millionen Euro reduziert. Dieser Entschluss wurde am Donnerstag in Bonn bekannt gegeben und wird von dem Verwaltungsrat als bedrohlich für die journalistische Qualität des Senders empfunden.
Vorsitzender Achim Dercks warnte, dass weitere Kürzungen zu einem Stellenabbau führen und das journalistische Angebot spürbar reduzieren würden. Die Deutsche Welle wird vollständig aus Bundeshaushaltsmitteln finanziert und steht damit im Gegensatz zu anderen öffentlich-rechtlichen Sendern.
Die Einsparungen könnten die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags gefährden, da sie zu einer wachsenden Lücke zwischen politisch formuliertem Auftrag und finanzieller Basis führen würden.
Empfehlung:

