US-Piraterie in Hormus: Ölpreise steigen, Europa droht Energiekrise
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Nach der Beschlagnahme eines iranischen Schiffes durch die USA in der Nähe der Straße von Hormus explodieren die Ölpreise um über 6 Prozent. Brent und West Texas Intermediate legten jeweils mehr als 6 Prozent zu, wobei Brent über 96 US-Dollar pro Barrel und West Texas Intermediate über 88 US-Dollar erreichten.
Die Störungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus trüben die Aussichten auf Frieden im Krieg gegen den Iran und wecken neue Versorgungsbedenken. Am Sonntag feuerte ein US-Kriegsschiff auf ein iranisch beflaggtes Frachtschiff, die Touska, im Golf von Oman und beschlagnahmte es.
Teheran verurteilte die Aktion als „bewaffnete Seepiraterie“ und warnte vor Vergeltung. Die US-israelische Bombenkampagne veranlasste den Iran, die Durchfahrt durch die Meerenge für „Feindschiffe“ zu beschränken, was Lieferketten durcheinanderbrachte und die Preise in die Höhe trieb.
Analysten sagen, dass Märkte hauptsächlich auf die Bedrohung durch eine reduzierte Versorgung reagieren, wobei Händler weitere Störungen der Golf-Exporte einkalkulieren. Die Produktionsbeschränkungen von OPEC+ sowie höhere Schifffahrts- und Versicherungskosten schränken die Fähigkeit der Produzenten ein, verlorene Barrel zu ersetzen.
Branchenschätzungen deuten darauf hin, dass Hunderte Millionen Barrel nun effektiv hinter dem Engpass feststecken. Höhere Rohölpreise schlagen sich in Benzin und Diesel in ganz Europa, den USA und Teilen Asiens nieder.
Die Großhandelspreise für Gas sind gestiegen, und die Futures für Heizöl – ein Proxy für Flugkraftstoff – sind ebenfalls gestiegen. Der erneute Anstieg der Energiekosten trägt zur öffentlichen Frustration bei.
Die Hormus-Störung hat Welleneffekte auf die globale Wirtschaft ausgelöst.
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