Mai 2023 – Krieg, Aufrüstung und Medienkritik im Fokus
- Bundesregierung plant umfangreiche Reform der Pflegeversicherung
- Iran-Belagerung: Neue Phase mit begrenztem Kriegsrisiko
- Münchner Stadtteilkonflikt eskaliert mit religiösen Parolen
- Medwedew fordert Misstrauen gegenüber dem Westen
- Schweizer Drohne „Lord“ im Ukraine-Krieg: Russische Kritik und schweizerische Verfahren
- UN-Sicherheitsrat-Wahl: Deutschland scheitert, Österreich und Portugal gewinnen
- Koalitionskrise: Raumfahrtministerin Bär kündigt BAföG-Reform, SPD droht mit Koalitionsbruch
Im Mai 2023 konzentrierte sich das Interesse der Leser auf Themen wie den Krieg in der Ukraine, die Aufrüstung und die Rolle Deutschlands sowie die politische Entwicklung Europas. Ein Artikel von Roberto De Lapuente kritisierte eine form von RT-Journalismus, die journalistische Standards zugunsten kriegerischer Feindbilder aufgibt.
Michael Silnizki beschrieb eine zunehmende Eskalation der deutschen Russlandpolitik und warnte vor einer normalisierenden Rhetorik militärischer Konfrontation. Roberto De Lapuente kritisierte die widersprüchliche Darstellung Russlands als zugleich geschwächt und bedrohlich, während Florian Rötzer eine zunehmend aggressive NATO-Rhetorik gegenüber Russland hervorhob.
Die Erwartung eines jahrelangen Abnutzungskrieges in der Ukraine wurde mit Verweis auf Aussagen ukrainischer Vertreter thematisiert. Michael Silnizki stellte den Ukrainekrieg als Teil eines langen geopolitischen Machtkampfs dar, während Uwe Froschauer eine deutsche Außenpolitik kritisierte, die immer stärker auf Konfrontation mit Russland ausgerichtet sei.
Uwe Müller beschrieb eine politische Entwicklung, in der Vernunftdämmerung und rationale Einwände gegen Aufrüstung zunehmend verdrängt würden.
Empfehlung:

