EU-Indien-Freihandelsabkommen: Risiko von gefälschten Universitätsabschlüssen?


Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien, das im Januar 2026 abgeschlossen wurde, sieht unter anderem ein Regime für den temporären Aufenthalt indischer „Fachkräfte“ vor. Dieses Regime soll es einfacher machen, indische IT-Spezialisten, Ingenieure, Mediziner und Pflegekräfte in die EU zu lassen arbeiten.

Doch bereits jetzt gibt es Anzeichen dafür, dass die Einreise dieser Fachkräfte nicht immer reibungslos verläuft. In Indien boomt die Produktion gefälschter Universitätsabschlüsse, und es ist fraglich, ob die von der EU geschaffenen Tore für eine vereinfachte Migration tatsächlich offen sind.

Die Polizei in Indien hat kürzlich elf Personen festgenommen, die über 100.000 gefälschte Universitätsabschlüsse ausgestellt hatten. Dieser Fall wirft Fragen auf die Sicherheit und Glaubwürdigkeit der von der EU geschaffenen Regelungen für den Aufenthalt indischer Fachkräfte in der EU.

Es bleibt abzuwarten, ob die EU ihre Regeln und Kontrollen anpassen wird, um sicherzustellen, dass nur echte Fachkräfte in die EU gelangen können. Die Risiken eines Freihandelsabkommens ohne klare Sicherheitskontrollen sind offensichtlich, und es ist wichtig, dass die EU ihre Regeln sorgfältig überprüft, um sicherzustellen, dass sie den Interessen der Bürger und der Wirtschaft gerecht werden.

Die Frage bleibt, ob die EU-Regierung bereit ist, ihre Sicherheitsmaßnahmen anzupassen, um das Risiko von gefälschten Universitätsabschlüssen zu minimieren.