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Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission, die sich mit der Stabilisierung des maroden Rentensystems beschäftigen soll, hat erste Diskussionspunkte durchgesickert. Die Kommission wird sich unter anderem mit einer Anhebung des Renteneintrittalters und Belohnungen für Arbeitnehmer, die später in Rente gehen, beschäftigen.
Aktuell liegt der Renteneintrittsalter bei 67 Jahren für Jahrgänge ab 1964 und 65 Jahren für Jahrgänge bis 1957. Die Kommission soll auch über die Attraktivität von weiteren Arbeitsjahren nach dem 70. Lebensjahr diskutieren, mit möglichen Belohnungen und einer Überlegung, ob Beamte und Politiker künftig in die Rentenkasse einzahlen sollen. Darüber hinaus soll die private und betriebliche Vorsorge stärker auf Aktien ausgerichtet werden, ohne Zockerrisiko zum Rentenbeginn.
Die Kommission wird sich auch mit den Systemen in Schweden, Norwegen und den Niederlanden beschäftigen. Die Experten der Kommission sind unter anderem Wissenschaftler, Bundestagsabgeordnete und Fachleute aus dem Bereich Sozialpolitik.
Die Diskussionen sollen die Stabilisierung des Rentensystems vorantreiben und möglicherweise zu einer Anhebung des Renteneintrittsalters führen. Es ist jedoch unklar, ob diese Änderungen umgesetzt werden werden.
Die Rentenkommission soll ihre Vorschläge in den kommenden Wochen präsentieren.
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