Ermittlungen im Fall des mutmaßlich linksextrem motivierten Angriffs auf die Berliner Stromversorgung an sich gezogen
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Der Generalbundesanwalt hat am Dienstagabend die Ermittlungen im Fall des mutmaßlich linksextrem motivierten Angriffs auf die Berliner Stromversorgung an sich gezogen. Es besteht unter anderem der Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, der verfassungsfeindlichen Sabotage, der Brandstiftung und der Störung öffentlicher Betriebe.
Die Ermittlungen hatten zunächst die Generalstaatsanwaltschaft Berlin übernommen, aber aufgrund der „besonderen Bedeutung des Einzelfalls“ wurde sie an den Generalbundesanwalt zurückgezogen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt auch im Fall des Angriffs auf das Tesla-Werks im März 2024, der ebenfalls der „Vulkangruppe“ zugerechnet wird.
Bis heute ist die Ursache für den Angriff nicht aufgeklärt und über 25.000 Haushalte sind noch immer von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Wiederherstellung der Energie wird bis Donnerstag angepeilt.
Der Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat die Linkspartei kritisiert, nachdem deren Spitzenkandidatin Elif Eralp gesagt hatte, dass „nichts links“ an dem Angriff sei. Wegner betont jedoch, dass es ein linksextremistischer Anschlag war und das Bekennerschreiben eindeutig ist.
Die Ermittlungen werden weiterhin geführt, aber es ist noch unklar, ob die Verantwortlichen für den Angriff festgestellt werden können.
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